Prostata MRT – Krebsvorsorge

Eine schmerzfreie Prostata MRT kann Ihnen einen chirurgischen Eingriff, wie eine Biopsie (mit evtl. Nachbehandlungen), ersparen. Investieren Sie in Ihre Gesundheit und vereinbaren Sie noch heute einen Termin.

Prostata MRT kostet für in etwa € 400,-*

*einfacher Satz nach GOÄ für Selbstzahler
-die Kosten für Privatversicherter werden in der Regel von PKV übernommen

PROSTATAKREBSVORSORGE : PROSTATA MRT

Mittels Magnetresonanztomographie (MRT) können hochauflösende Schnittbilder von inneren Organen, Weichteilgeweben und Knochenstrukturen erstellt werden. Aufgrund des Einsatzes von Magnetfeldern, anstelle von klassischen Röntgenstrahlen, führt dieses Untersuchungsverfahren zu keinen Strahlenschäden.  Aufgrund dieser Eigenschaften ist die Prostata MRT eine ideale Untersuchungsmethode für die Prostata.

Die Prostata MRT im Rahmen der Vorsorge dient insbesondere der Früherkennung von Tumoren der Prostata und hilft bei der Differenzierung zwischen gutartigen (benignen) und bösartigen (malignen) Tumoren. Mittels eines im klinischen Alltag etablierten und wissenschaftlich überprüften Diagnosesystems, dem PI-RADS (Prostata Imaging Reporting And Data System) werden die erhobenen MRT-Daten anhand einer Vielzahl verschiedener Kriterien (multiparametrische Analyse) überprüft. Somit ist eine sehr zuverlässige Aussage darüber möglich, ob ein Tumor gutartig oder bösartig ist. Bei entsprechendem Ergebnis kann die Prostata MRT somit eine, von vielen Patienten als sehr unangenehm empfundene, Stanzbiopsie überflüssig machen. Sollte die Stanzbiopsie dennoch notwendig sein, zum Beispiel bei auch nach Prostata-MRT unklaren Befunden, kann mittels der MRT- Daten eine deutlich zielgenauere, sogenannte Fusions-Stanzbiopsie durchgeführt werden.

Im Falle, dass ein bösartiger Tumor diagnostiziert wurde, hat die Prostata-MRT einen großen Wert in der Beurteilung des lokalen Ausmaßes des Tumorwachstums. Aufgrund der hochauflösenden MRT-Daten kann überprüft werden ob der Tumor möglicherweise schon lokal andere Organe, wie zum Beispiel die Harnblase oder die Samenbläschen, befallen hat. Zudem ist eine Beurteilung der regionalen Lymphknotenstationen, sowie auch des Beckenskeletts möglich. All diese in der Prostata MRT erhobenen Informationen sind für Ihren behandelnden Arzt von großer Wichtigkeit, um die für Sie individuell beste Therapie zu finden.

Im Rahmen der Verlaufskontrollen kann die Prostata MRT vor allem zur Detektion eines erneuten lokalen Tumorwachstums (Lokalrezidiv), sowie zur Kontrolle der regionalen Lymphknotenstationen (Lymphknotenmetastasen) beitragen.

Prostataentzündung (Prostatitis)

Die Prostatitis ist eine häufig nicht-bakterielle, seltener bakterielle Entzündung der Prostata, die akut oder chronisch bestehen kann und sich häufig durch Schmerzen beim Wasserlassen, häufigem Harndrang und ausstrahlenden Schmerzen in die Penis-, Hoden-, Anal- Leisten- oder Lendengegend äußert. Schmerzen nach Ejakulation können ebenfalls ein Symptom der Prostatitis sein. Wichtig ist, dass im Rahmen dieser Erkrankung der PSA-Wert deutlich erhöht sein kann. Zudem zeigen Patienten mit einer Prostatitis ein erhöhtes Risiko für einen bösartigen Tumor der Prostata. Zur Abgrenzung der Prostatitis von einer bösartigen Erkrankung der Prostata können weiterführende diagnostische Schritte wie die Prostata MRT notwendig sein.

Bösartiger Tumor der Prostata bzw. Prostatakrebs (Prostatakarzinom)

Bösartige Tumoren der Prostata gehören zu den häufigsten Krebserkrankungen bei Männern. In Deutschland liegt die Neuerkrankungsrate (Inzidenzrate) bei 110 Neuerkrankungen pro 100.000 Männer. Pro Jahr erkranken etwa 60.700 Männer in Deutschland an Prostatakrebs. Die Ursachen der Erkrankung sind bisher nicht vollständig geklärt. Sicher scheint eine genetische Komponente. Das Risiko eines Mannes an Prostatakrebs zu erkranken steigt, sofern Angehörige 1. Grades (Vater oder Brüder) an Prostatakrebs erkrankt sind.

In sehr frühen Stadien ist die Erkrankung heilbar, sofern der Tumor nicht andere Organe befallen hat. Jedoch führt der Prostatakrebs in genau diesen Stadien zu keinen klinischen Beschwerden, so dass die Erkrankung häufig erst in fortgeschrittenen Stadien entdeckt wird. Daher kommen der Vorsorge und der Früherkennung des Prostatakarzinoms eine besondere Bedeutung zu.

In fortgeschrittenen Stadien können sich die Beschwerden sehr unterschiedlich darstellen. Ein schwacher Harnstrahl, sowie die nicht vollständige Entleerung der Harnblase oder ein häufiger und nächtlicher Harndrang können unter Umständen ein Hinweis auf Prostatakrebs sein. Auch sichtbares Blut im Urin (Hämaturie) oder eine Lymphknotenschwellungen können mögliche Beschwerden sein.

In späten Stadien sollten eine Blutarmut (Anämie), ein ungewollter Gewichtsverlust (Kachexie), sowie das Auftreten von starken Schmerzen im Bereich der Lendenwirbelsäule oder des Beckens beim Mann mit besonderem Hinblick auf Prostatakrebs abgeklärt werden.

Die Prostata-MRT ermöglicht bei Auftreten dieser Beschwerden eine schnelle und zuverlässige Abklärung und kann gleichzeitig nützliche Informationen über das weitere diagnostische und therapeutische Vorgehen liefern.

Das Prostatakarzinom ist eine bösartige Neubildung der Prostata (Vorsteherdrüse). In Deutschland sterben 3% der Männer an Prostatakrebs (ca. 64000 jährliche Neuerkrankungen), damit ist der Prostatakrebs nach Lungen- und Darmkrebs die dritthäufigste, tödliche Krebserkrankungin Deutschland. Oft wird die Erkrankung leider in einem fortgeschrittenem Stadium entdeckt.

Symptome der Prostata

Erkrankungen der Prostata:

Gutartige Prostatavergrößerung (Benigne Prostatahyperplasie; BPH)

Der Begriff gutartige Prostatavergrößerung beschreibt eine Volumenzunahme der Prostata, die sich ab dem 6. Lebensjahrzehnt bei 50 % aller Männer findet. Aufgrund der hohen Krankheitshäufigkeit gilt die gutartige Prostatavergrößerung als Volkskrankheit. Die Krankheit verläuft meist harmlos, jedoch kann es aufgrund der Lagebeziehung der Prostata zu der Harnröhre und der Blase zu verschiedenen Beschwerden kommen, insbesondere zu nächtlichem Harndrang, Blasenentleerungsstörungen, sowie einem abgeschwächten Harnstrahl. Zudem ist der PSA-Wert im Rahmen einer Prostatavergrößerung häufig erhöht und eine rektale Untersuchung meist erschwert. Alles in allem macht eine gutartige Prostatavergrößerung nicht selten eine weiterführende Diagnostik notwendig, insbesondere um einen bösartigen Tumor der Prostata auszuschließen. Hierfür eignet sich zum Bespiel die Prostata MRT.

Prostata MRT in 6 Fragen

Frage 1

Sind Sie über 45 Jahre alt?

Frage 2

Haben Sie erhöhtes Erkrankungsrisiko?(Bruder/Vater an Prostatakrebs erkrankt?)

Frage 3

Ist der PSA-Wert angestiegen?

Frage 4

Soll bei Ihnen eine Biopsie durchgeführt werden?

Frage 5

Wurde bei Ihnen aufgrund eines erhöhten PSA-Werts eine Biopsie durchgeführt und diese war negativ?

Frage 6

Ist ein Prostatakarzinom bereits bekannt und soll operiert bzw. verlaufskontrolliert werden?

Prostata Untersuchung im Hochfeld MRT in etwa € 400,-*

*einfacher Satz nach GOÄ für Selbstzahler
-die Kosten für Privatversicherter werden von PKV übernommen

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